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Essen verliert mit mit nur 12 Leuten in Hausen und kommt mit 125:17 unter die Räder

Essen konnten nur mit 14 Mann antreten und hat noch in der 2. Halbzeit zwei Spieler durch Verletzung verloren

Am vergangenen Samstag stand für den Grashof Rugbyclub das Auswärtsspiel beim Tabellenführer von der TGS Hausen (Frankfurt) an. Angesichts der angespannten personellen Lage und noch weiterer Ausfälle seit dem letzten Spiel gegen Düsseldorf, stand aus Essener Sicht sogar zu befürchten, dass man kein Team aufbieten könnte. Da eine Spielverlegung nicht möglich war, musste der GRC um einer Verbandsstrafe für ein „Nicht-Antreten“ zu entgehen mit einem Mann Unterzahl die Reise nach Hausen antreten. Die Hausener hatten jedoch wenig Mitleid und nutzen ihre Überzahl hemmungslos aus. Da die Essener vor allem darauf bedacht waren den Sturm der Gastgeber zu verteidigen, boten sich große Lücken auf der Außenbahn. Durch zahlreiche Versuche ihrer Hintermannschaft führte Hausen daher zur Halbzeit schon mit 60 Punkten. Auch in der zweiten Halbzeit bot sich dasselbe Spiel. Nachdem die Gäste aus Essen noch einen Spieler mit einer Zerrung verloren hatten, fielen die Punkte noch schneller. Nach vollen 80 Minuten stand daher ein 125 zu 17 für die Hausherren auf dem Brett und die höchste Niederlage des GRC.

Positiv auf Seiten der Essener war lediglich der Umstand gegen einen übermächtigen Gegner zweimal Punkten zu können und dies jeweils nach kontrollierten Angriffen der eigenen Stürmer. Der GRC Sturm hat nicht nur stark gegen die Muskelberge der Gastgeber verteidigt, er konnte sich selbst auch dreimal vor dem Hausener Malfeld festsetzen und daraus zwei Versuche legen. Erzielt wurden diese durch Boris Shvartsmann und Fahd _____

„Wir lassen uns dadurch nicht beirren“ sagt Frank Haberland, Vorsitzender des GRC Essen, „solch eine Situation darf zwar nicht vorkommen, ist aber nicht weiter tragisch. Wir müssen mit diesen Situationen leben, da das Spielerkader wie man sieht mit 35 Mann immer noch nicht groß genug ist.“