Monat: April 2018

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Harter Kampf gegen Frankfurt

An diesem Samstag begrüßten unsere Jungs die Zweitvertretung von Frankfurt 1880.
Nach den zuletzt überzeugenden Auftritten gegen die Topteams Aachen, Hausen und Köln galt es nun auch etwas zählbares für die Tabelle mitzunehmen.
Das Spiel begann mit einem Angriff der Gäste. Diese trugen den Ball bis fast in das Essener Malfeld, doch 5 Meter davor war die GRC Verteidigungsmauer errichtet. Gut 10 Minuten rannten die Hessen erbarmungslos mit ihren Stürmern an, doch für diese gab es kein Durchkommen. Auch ein weiter Ball auf die Hintermannschaft brachte keinen Erfolg, der Ball landete zwar im Malfeld, doch Max Haberland konnte noch seine Finger unter den Ball schieben. Ball nicht abgelegt, kein Versuch.
In der Folge verlagerte sich das Spiel in die Hälfte der Frankfurter. Doch auch diese wussten zu verteidigen. Ob Kavallerieangriff mit den Stürmern oder schneller Ball über die Außen, auch der GRC fand keinen Weg über die Linie. Und wie zuvor bereits den Frankfurtern, so konnten auch unsere Jungs den Ball einmal über die Linie, dort aber nicht zu Boden bringen.
Punkte gab es damit nur über Straftritte. Zur Pause hieß es daher 6:0 für die Gäste, kein wirklich nennenswerter Vorsprung im Rugby.
Nach der Halbzeit das gleiche Bild, Essen nun etwas überlegen am Gedränge rannte an, Frankfurt hielt das eigene Malfeld sauber. Im Gegenzug rennen die 80er an, finden aber keinen Weg durch die letzte Verteidigungslinie der Hausherren.
Entscheidend wurde damit das Duell vom Kickhütchen. Hier konnte Graham Murray für den GRC zwei Straftritte verwandeln und zum 6:6 ausgleichen. Gegen Ende der Partie zogen die Gäste jedoch durch zwei weitere Straftritte auf 6:12 davon.
Wieder kein Heimsieg, doch mit dem knappen Ergebnis sicherte man zumindest den defensiven Bonuspunkt und hat nun 6 Punkte Vorsprung auf Verfolger Düsseldorf. Da die Dragons jedoch ein Spiel weniger haben, kommt es am Samstag tatsächlich zum entscheidenden Duell um den Klassenerhalt. Man hat es selbst in der Hand, bleiben die Punkte in Essen, dann bleibt Essen auch sicher in der zweiten Liga.

Foto. Ines Schulz

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Erneute gute Leistung, aber ohne zählbaren Erfolg.

An diesem Samstag waren die Rugger vom RSV Köln zu Gast auf der BSA Überruhr. Nach zuletzt überzeugenden Leistungen sah man sich auf Essener Seite zwar nicht als Favorit, aber auch nicht als chancenlos an. Und so sollte das Spiel auch ausgeglichen beginnen. Zwar hatten die Gäste aus der zweit schönsten Stadt am Rhein Vorteile im Gedränge, aber unsere Jungs konnten im offenen Spiel immer wieder eigene Akzente setzen. Versuche gelangen nur den Kölnern, dafür besorgte Graham Murray 6 Punkte aus zwei Straftritten. Zur Halbzeit stand es damit 6:10 aus Essener Sicht, ein absolut ausgeglichener Spielstand.
Leider wurde auch in diesem Spiel eine zweite Halbzeit angepfiffen. Die Wärme setzte den Unseren wohl etwas mehr zu als den Spielern vom RSV. Aus kleinen Fehlern in Angriff und Verteidigung konnten die Gäste jetzt immer wieder Kapital schlagen und zu Versuchen einlaufen. Obwohl die GRC Stürmer das Gedränge nicht nur stabilisieren, sondern mitunter die Oberhand gewinnen konnten, gelang es nicht eigene erfolgreiche Angriffe zu setzen. Das Endergebnis von 6:36 drückt gleichwohl nicht die tatsächlichen Kräfteverhältnisse aus. Köln war etwas konsequenter in Angriff und Verteidigung aber nicht so überlegen wie es das Endergebnis vermuten lässt.

Diese Punkte gingen nochmal an den Rhein, die nächsten sollen allerdings an der Ruhr bleiben. Nächsten Samstag geht es zuhause gegen Frankfurt und am Samstag darauf gegen Düsseldorf, beides Tabellennachbarn und schlagbare Gegner.

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Eigentlich schade, dass es eine zweite Halbzeit gibt

Diesen Samstag ging es für unsere Jungs zuhaue gegen die Rugby-Löwen von der TGS Hausen. Die Hessen, derzeit dritte der Tabelle, kamen als Favoriten nach Überruhr, aber beim GRC war man sich mit zuletzt zwei starken Spielen auch der eigenen Fähigkeiten bewusst.
Das Spiel begann sofort mit einem druckvollen Angriff der Gäste. Schnell konnten sie sich bis zur Essener Mallinie vorarbeiten und über ihre schweren Stürmer zum ersten Versuch kommen. Auch nach dem erneuten Ankick ging es zunächst wieder Richtung Essener Malfeld. Die Gäste wechselten kurze Angriffe ihrer Stürmer mit schnellen Läufen ihrer Hintermannschaft ab. Vor allem im Gedränge zeigte sich das Übergewicht der Hausener. Fast konnten diese nach gut 15 Minuten erneut zum Versuch einlaufen, doch der Ball wurde von unserer Verteidigung hochgehalten und konnte nicht abgelegt werden. Dieser Moment schien ein Wendepunkt zu sein. Nach kleineren Umstellungen im Gedränge konnte man diese zumindest stabilisieren und so gute Bälle für die Hintermannschaft produzieren. Diese spielte wie entfesselt auf. Harte Läufe, kleine Überkicks und schnelle Unterstützung sorgten für zwei Essener Versuche. Es wären sogar zwei weitere drin gewesen, aber man scheiterte jeweils kurz vor dem Malfeld der Gäste. Diese, sich ihrer Favoritenrolle eigentlich gewiss, waren durchaus beeindruckt. Ein Sieg in Essen war fest eingeplant und dementsprechend schockiert war man über die 10:5 Halbzeitführung für den GRC. Auf Essener Seite war man ebenfalls angenehm überrascht, wollte jedoch weiterhin dem Gameplan folgen: Angriff ist die beste Verteidigung.
Leider pfiff der Schiedsrichter jedoch auch die zweite Halbzeit an.
Man hatte den Löwen gereizt und dieser war sauer. Konnte die GRC Verteidigung in den ersten 40 Minuten noch immer im letzten Moment zupacken und durch eigene Angriffe den Ball in die Hälfte der Gegner bringen, so wurden jetzt die Kräfteverhältnisse deutlich. Entscheidend war wieder das Gedränge. Mit Stürmern, die gefühlt doppelt so erfahren und drei mal so schwer waren wie die unseren, gewannen die Gäste fast jedes Gedränge. Ohne die daraus resultierenden eigenen Angriffsmöglichkeiten fand man sich auf Essener Seite fast nur noch in der Defensive. Damit war es nur eine Frage der Zeit bis die Gäste zu Punkten kamen. Am Ende waren es noch 35 für Hausen womit diese einen 10 zu 40 Auswärtssieg feiern konnten, womit das Endergebnis wohl überwiegend die zweite Halbzeit beschreiben dürfte.
Auf Essener Seite blieb jedoch das gute Gefühl einen der Großen zumindest 40 Minuten nicht nur ärgern, sondern phasenweise auch dominieren zu können.
Am nächsten Samstag kommt mit dem RSV Köln wieder einer der Großen nach Essen. In der aktuellen Verfassung dürften unsere Jungs den Gästen vom Rhein jedoch einen guten Kampf bieten können. Ob es wieder für ein paar Tabellenpunkte oder gar einen Heimsieg reicht, wir werden es sehen, am nächsten Samstag um 15:00 Uhr auf der BSA Überruhr.

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Auswärtssieg in Münster

An diesem Samstag ging es für den GRC auswärts zu den Rugby Tourists Münster. Gegen die Münsteraner, Tabellennachbarn und sowas wie der Angstgegner unserer Jungs, wollte man an die gute Leistung aus dem Aachen-Spiel anknüpfen, was auch gelingen sollte.
Ohne personelle Sorgen konnte der GRC seine beste XV aufs Feld schicken und wichtiger noch, von der Bank absolute Qualität nachlegen.
Vom Anpfiff weg boten beide Mannschaften ein schnelles und druckvolles Spiel. Der GRC machte sich auf in die Münsteraner Hälfte. Leider konnte der erste Feldvorteil jedoch nicht genutzt werden. Die Gastgeber drängten unsere Jungs zurück und nach einem Penalty für Münster stand es 0:3 aus Essener Sicht.
Davon unbeeindruckt lief der nächste Essener Angriff. Diesmal erfolgreicher. Nach harten Läufen der Stürmer war es Winterneuzugang Ryan Edwards, der die Lücke in der Verteidigung fand und zum ersten Versuch einlaufen konnte. In der Folge zeigten sich leichte Feldvorteile für den GRC, erneut mit einem Durchbruch von Ryan Edwards zum 14 zu 3 Halbzeitstand.
Nach der Pause zeigte sich das gleiche Bild. Beide Mannschaften griffen beherzt an, aber die GRCler hatten den besseren Zugriff in der Verteidigung. Immer wieder versuchten die Hausherren zum ersten Versuch einzulaufen, aber kurz vor dem Malfeld war Schluss. So war es wieder der GRC, der mit Verbinder Rainer Hansen zum Versuch und den ersten Punkten der 2. Halbzeit kam, 21:3 Führung. Später sah es sogar nach dem offensiven Bonuspunkt aus. Kapitän Max Buse tauchte ins Malfeld ab, aber der gestrenge Schiedsrichter hatte Einwände. Versuch nicht gegeben und zurück zum Straftritt. Dieser wurde verwandelt zum 24:3. Kurz vor dem Ende, Essen mittlerweile nach 2 gelben Karten mit zwei Mann weniger auf dem Feld, konnten auch die Touristen aus Münster zum Versuch einlaufen. Endstand 24:10. Bezeichnend für die Leistung: Münster benannte als Man of the Match Kapitän Buse stellvertretend für die ganze Mannschaft, die eine derart geschlossene Leistung in Angriff und Verteidigung gezeigt hatte.
Damit steht der GRC nun auf Platz 6 der Tabelle und verschafft sich Luft in der Abstiegszone.
Schon nächste Woche geht es weiter, Heimspiel gegen TGS Hausen auf der Bezirkssportanlagen Überruhr.

Foto: Ines Schulz