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Harter Kampf gegen Frankfurt

An diesem Samstag begrüßten unsere Jungs die Zweitvertretung von Frankfurt 1880.
Nach den zuletzt überzeugenden Auftritten gegen die Topteams Aachen, Hausen und Köln galt es nun auch etwas zählbares für die Tabelle mitzunehmen.
Das Spiel begann mit einem Angriff der Gäste. Diese trugen den Ball bis fast in das Essener Malfeld, doch 5 Meter davor war die GRC Verteidigungsmauer errichtet. Gut 10 Minuten rannten die Hessen erbarmungslos mit ihren Stürmern an, doch für diese gab es kein Durchkommen. Auch ein weiter Ball auf die Hintermannschaft brachte keinen Erfolg, der Ball landete zwar im Malfeld, doch Max Haberland konnte noch seine Finger unter den Ball schieben. Ball nicht abgelegt, kein Versuch.
In der Folge verlagerte sich das Spiel in die Hälfte der Frankfurter. Doch auch diese wussten zu verteidigen. Ob Kavallerieangriff mit den Stürmern oder schneller Ball über die Außen, auch der GRC fand keinen Weg über die Linie. Und wie zuvor bereits den Frankfurtern, so konnten auch unsere Jungs den Ball einmal über die Linie, dort aber nicht zu Boden bringen.
Punkte gab es damit nur über Straftritte. Zur Pause hieß es daher 6:0 für die Gäste, kein wirklich nennenswerter Vorsprung im Rugby.
Nach der Halbzeit das gleiche Bild, Essen nun etwas überlegen am Gedränge rannte an, Frankfurt hielt das eigene Malfeld sauber. Im Gegenzug rennen die 80er an, finden aber keinen Weg durch die letzte Verteidigungslinie der Hausherren.
Entscheidend wurde damit das Duell vom Kickhütchen. Hier konnte Graham Murray für den GRC zwei Straftritte verwandeln und zum 6:6 ausgleichen. Gegen Ende der Partie zogen die Gäste jedoch durch zwei weitere Straftritte auf 6:12 davon.
Wieder kein Heimsieg, doch mit dem knappen Ergebnis sicherte man zumindest den defensiven Bonuspunkt und hat nun 6 Punkte Vorsprung auf Verfolger Düsseldorf. Da die Dragons jedoch ein Spiel weniger haben, kommt es am Samstag tatsächlich zum entscheidenden Duell um den Klassenerhalt. Man hat es selbst in der Hand, bleiben die Punkte in Essen, dann bleibt Essen auch sicher in der zweiten Liga.

Foto. Ines Schulz