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Ein zwei gute Trainingswochen reichen manchmal nicht aus.

Nachdem unsere Jungs das letzte Auswärtsspiel gegen Hausen absagen mussten, sind in der Zwischenzeit einige Spieler zurück gekehrt ins Team. Ein Urlaub ging zu Ende, Krankheiten und Verletzungen waren auskuriert und auch die große Geißel des Amateursports, die Berufstätigkeit, verschonte die Mannschaft weitestgehend. Bis auf ein paar verbliebenen Ausfälle konnte man daher fast zwei komplette Wochen intensiv trainieren und hatte dementsprechend viel vor im Heimspiel gegen Köln.
Zwar sind die Domstädter auch weiterhin eines der Topteams der Liga, aber auch gegen die Großen kann man ja mal ein paar Punkte holen. Dass es dann 0 werden sollten, für die Tabelle und sogar im Spiel, war ärgerlich, sagt aber nicht alles über den Spielverlauf.

Von Beginn an rannten die Gäste an und wollten über ihre Stürmer zu Punkten kommen. Die GRC Verteidigung hielt dagegen, so dass die ersten gut 25 Minuten von zahllosen Phasen der Kölner, mit immer neuen Pick and Go Angriffen, geprägt waren. Unsere Jungs stemmten sich dagegen und sorgten dafür, dass man sich an ihnen fast die Zähne ausbiss. Leider jedoch nur fast. Irgendwann tat sie sich auf die Lücke. Ein Tackling, dass nicht ganz gesessen hat, eine Verteidigungslinie, in welcher irgendwo ein Loch reißt oder die irgendwann zu kurz wird. Unter dem stetigen Druck der Gäste brach die Essener Verteidigung sieben mal, was die Gäste für sieben Versuche nutzten. Verantwortlich für das eindeutige Ergebnis war jedoch die Verteidigung der Männer vom Rhein. Bis auf zwei drei kurze Läufe gelang es unseren Jungs nie ein eigenes Offensivspiel zu zeigen. Sobald der Ball gewonnen war und die eigene Hintermannschaft einen schnellen Angriff starten wollte waren die Gäste schon da. So würde man entweder in das kurze Spiel um den Kontaktpunkt verwickelt, an welchem man sich den ein oder anderen Ball klauen ließ oder dr hohe Druck der Kölner Defensive provozierte Fehler und so den Ballverlust.

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass auch die größte Arbeit in der Verteidigung nichts hilft, wenn man gänzlich auf ein Angriffsspiel verzichten muss. Mut macht jedoch, dass nicht alle Mannschaften so effizient angreifen wie die Gäste vom Rhein und man gegen Mannschaften der eigenen Preisklasse aus dieser Verteidigungsleistung sicher mehr Nutzen ziehen kann.